woche 12

mit grosser sorgfalt packten wir all unsere habseligkeiten ins auto, denn von nun an hiess es, aus dem koffer zu leben (oder besser: aus dem cruiser). mit perth im rückspiegel, steuerten wir big mamma nordwärts, vorbei an den pinnacles und kalbarri richtung monkey mia.
nach 700 km erreichten wir die hamelin pool bay. die attraktion dieses ortes sind die stromatoliten. das sind fossile lebewesen, 'lebende felsen' gebildet von bakterien durch sauerstoffproduktion. nicht minder interessant ist aber die alte telegrafenstation von hamelin pool, eine führung ist günstig und zeigt eindrücklich, mit welchen problemen die leute vor 100 jahren in dieser rauhen gegend zu kämpfen hatten. weiter nordwärts hielten wir an der shell beach. steinfische im wasser hielten uns davon ab, uns in die wellen zu stürzen. stattdessen setzten wir unseren weg nach denham fort.

monkey mia
denham ist eine nette kleine town an der coast. wir blieben lediglich für einen kurzen rast und holten im visitor centre infos über den françois peron np. dann ging es auf den strengen 4wd-track richtung zipfel der halbinsel. am parkeingang erlebte marcello einen moment der schadenfreude, als zwei travellers aus germany, unterwegs in einem van, entäuscht vor dem only4wd-sign wenden mussten. wir hingegen genossen die vielseitige landschaft umso mehr. als 4wd-frischlinge waren unsere pläne aber ein wenig hoch gesteckt. wir erreichten lediglich gregories, von wo uns noch weitere 10 km tiefsandiger piste vom cape peron trennte. da wasser und diesel kaum für die rückfahrt reichten, forderten wir unser glück nicht weiter heraus und verzichteten auf das kap. dafür machten wir bei gregories die bekanntschaft eines fischers, der uns freundlicherweise mit feinem frischgefangenem für den znacht beschenkte.

tags darauf, frühmorgens in denham, komplettierten wir unsere vorräte und steuerten richtung monkey mia. erfahrung mit aufdiedoofendelphinewarten hatten wir ja bereits. nach kurzem blick in das ziemlich delphinfreie gewässer, setzten wir uns diesmal in ein schattenspendendes cafe und frühstückten. kaum einige happen gefuttert, tauchten die viecher doch tatsächlich auf. nebst anderem volk strömten wir zum wasser und liessen uns die fütterungsshow nicht entgehen. währendessen machten sich hinter unserem rücken die möwen über unser frühstück her. naja, wir werdens verkraften... die delphine ihrerseits plantschten nur solange vor den touris, bis sie ihren fisch bekamen. kaum hatten sie den fisch geschnappt, waren sie auch schon tschüss und weg ;o)